Utopia Be
Grande Utopia audiophile 6/2003
Grande Utopia audiophile 6/2003
- Sollten Sie einmal die Gelegenheit zu einer Hörsession mit der neuen Grande Utopia der französischen Marke Focal-JMLab haben, dann lassen Sie sich diese Chance bitte nicht entgehen. Ihr zu lauschen ist vielmehr eine spannende und zudem sehr emotionale Angelegenheit- Schwelgen ist ausdrücklich erlaubt.
- Wer von der Grande Utopia übertriebene Raumdimensionen und undifferenzierte Bässe erwartet hatte, wurde bitter enttäuscht: Die optisch so dominanten Schallwandler erzeugten ein glasklares, hochkonzentriertes und extrem neutrales Klangbild ohne jenen speziellen Lautsprecher-Eigenklang, wie er bei fast jeder anderen Box mehr oder minder deutlich durchschimmert.
- Ein Lautsprecher ohne Eigenklang? Soetwas würde ich normalerweise nie behaupten, aber die Grande Utopia kam diesem Wunschtraum verdammt nahe. So nahe, dass sie streckenweise völlig hinter der Musik zurücktrat und uns Hörer vergessen ließ, dass wir eine HiFi- Kette vor uns hatten.
- Die Grande Utopia kann alles. Dynamik, Feingefühl, Präzision, Räumlichkeit, Ortungsschärfe. Und obendrein Pegel bis zum Abwinken. Nur der Klangcharakter, die spezielle Färbung, das Individuelle muss von der Platte kommen.
- Ist die Grande Utopia Beryllium nun der beste Lautsprecher der Welt? Wenn Sie mich fragen: ja.
- Das neue Focal-Flaggschiff beeindruckt durch eine bis dato nicht für möglich gehaltene Perfektion. Die Grande Utopia Beryllium ist im besten Sinne eigenschaftslos und ordnet sich der Musik vollständig unter. Einfach grandios!
Grande Utopia Audio 2/2003
Grande Utopia Audio 2/2003

Mit diesen Monumenten will Jacques Mahul, Chef des Focal-Konzerns, den Gipfel in Lautsprecherbau definieren.
Zuerst zog es mich mit Tanita Tikaram in die späten Achtziger. Wow - niemals habe ich die Stimme der in Münster geborenen Halbpolynesierin emotionaler, rauchiger und körperhafter erlebt. Dunkel schmachtend hauchte sie mir ihr „Twist In My Sobriety“ entgegen. Akustische Details standen wie festgenagelt dreidimensional im Raum. Unglaublich
Hatte je ein Lautsprecher die Basseinlagen exakt umrissen? Sie schwappten wie übergroße Wellen durch den Raum - allerdings als unterlägen ihre Bewegungen niemals Willkür, sondern klarer Berechnung. Die Grande Utopia verstand es, eine ungeheure emotionale Anspannung in mir zu erzeugen.
Die Utopia folgte den sanften Schwebungen, den feinsten Informationen im Nachhall ebenso virtuos wie die bewährte Referenz. Dabei gab sie den ausgebildeten Stimmen (alle Interpreten sind ehemalige Wiener Sängerknaben) nicht den Hauch einer Eigenfärbung mit. Die Focal schwelgte in den schönsten, im vorliegenden Fall in sanft pastellenen Klangfarben.
Die frappierende Raumabbildung verschlug mir bei „He Looks Like Spencer Tracy Now“ von Deacon Blue den Atem. Der akustische Raum öffnet sich im Verlauf dieses ganz wunderbaren Pop-Stücks immer weiter zu den Seiten und vor allen Dingen nach hinten.
Ein Traum wurde wahr. Die große Focal macht keine Fehler. Nie habe ich die Wiedergabe von Melodien und Rhythmen emotionaler, packender, realistischer erlebt. Die große Focal ist eine würdige Nachfolgerin der Evidence Master als neue Audio Referenz.
Nova Utopia Stereo 6/2003
Nova Utopia Stereo 6/2003

Die Nova Utopia ist mehr als eine renovierte Utopia. Praktisch alles an ihr ist nagelneu.
Eine gar unglaubliche Kreation is der neue Hochtöner: Während die alte Titan-Inverskalotte für manche Zeitgenossen merklich zu zackig zur Sache ging, definiert der Beryllium-Tweeter zweifellos Bestmarken in Sachen schlackenloser Präzision, ungeheuerlichen Auflösungsvermögens und beispielloser Leichtigkeit.
Die Nova offenbart Feinheiten die ihre Vorgängerin zugunsten hemdsärmeliger Lockerheit schon mal unter den Teppich kehrte.
.. in fast allen Teilbereichen aber schlicht besser. Top-Referenz? Aber keine Frage!
Die Nova tritt ein schweres Erbe an - und punket auf der ganzen Linie. Dank des unglaublichen Hochtöners und ihres in fast allen Aspekten modernisierten Klangbildes zählt sie zweifellos zu den allerbesten derzeit erhältlichen Lautsprechern überhaupt.
Hier geht's zur Nova Utopia Be
Alto Utopia Stereoplay 5/2003
Alto Utopia Stereoplay 5/2003

Tester Biermann: „Irgendwie ziemlich gut, oder?“ Pause. Tester Beric: „Hm, ja.“ Wieder Pause. Tester Eifert: „Im Grunde sogar richtig gut.“ Es brauchte fast eine Stunde, bis wir zu der Erkenntnis kamen, dass dieser Schallwandler so gut wie keine Schwächen hat.
Das ist selten. Und sie kann begnadet schön Stimmen zelebrieren. Zum Beispiel die „Motets et Chansons“ (EMI) des Hilliard Ensembles. Jeder noch so kleinen Tonhöhenveränderung der Motetten folgte die Alto völlig mühelos. Die Tester konnten den Sängern regelrecht auf die Lippen schauen, so klangfarbenstark, plastisch und detailreich stellte die Französin die Sänger in den Hörraum.
Superb verarbeiteter Schallwandler in High-Tech Optik. Klanglich im postivem Sinne "unauffällig" und von hoher tonalen Ausgewogenheit.
Sie spielt extrem fein, transparent und nie lästig. Ein Schallwandler der Extraklasse.
Hier geht's zur Alto Utopia Be
Diva Utopia Stereoplay 7/2004
Diva Utopia Stereoplay 7/2004

Die Uberraschung schlechthin gelang sodann der Diva, die - obwohl im Mittelhochtonbereich nahezu baugleich mit der Micro - noch feiner und muheloser wirkte und sich von der Wooferkombi uberraschend deutlichabsetzen konnte, vor allem, weil ihr eine deutlich bessere Einbindung des Bassbereichs gelang. Obwohl der Woofer fur sich allein betrachtet noch ein Quantchen tiefer hinab spielte, schien die Standbox den Raum mit ihren vier Basstreibern gleichmaßiger anzuregen.
Die schlanke Saule spielte mit fast schon ekstatischer Offenheit, sie vermittelte ein Gefuhl des Dabeiseins und der Ganzheitlichkeit, die auch fur deutlich mehr Geld nur schwer zu ubertreffen sein durfte.
Ganz offensichtlich ist Focal mit der Diva ein Ausnahmewandler gelungen, auch in Relation zur großeren Alto (stereoplay 5/2003), die nur einen Klangpunkt mehr erzielt.
Schlanke, exzellent verarbeitete Standbox mit Beryllium-Hochtöner und seitlichen Basstreibern. Ausgesprochen spielfreudig und musikalisch mit geradezu magischen Kräften, an Stimmigkeit kaum zu überbieten.
Hier geht's zur Diva Utopia Be
Diva Utopia Image Hifi 3/2004
Diva Utopia Image Hifi 3/2004
- Ein grober Vergleich: Der neuen Grande Utopia Beryllium mit einem Wirkungsgrad von 92 dB und einer unteren Grenzfrequenz von 16 Herz steht die elegante Diva mit respektabelen 90 Dezibel und unterer Grenzfrequenz von 30 Herz kaum nach.
- Auch in meinem ghroßen Hörraum fühlt sich die Diva Utopia Pudelwohl. Punkt eins. 90 Dezibel Wirkungsgrad sind bei focal keine Prospektangabe, sondern Realität.
- Vergessen Sie bitte wirklich alle Vorurteile, dieser Beryllium-Hochtöner ist ein Hammer!
- Dazu locken weitere Fähigkeiten die man der schlanken Diva kaum zutraut. Selten habe ich flirrende Streicher so luftig gehört.
- Denn mit ihrem makellos reinem Klang rückt die Diva Utopia Beryllium nichts als die Musik selbst, den Künstler, und seine Interpretation in den Vordergrund. So muss das sein!
Hier geht's zur Diva Utopia Be
Diva Utopia Audio 2/2004
Diva Utopia Audio 2/2004

Es wird Ihnen ergehen wie der im AUDIO-Hörraum versammelten Testjury: Eine Disc nach der anderen wird in Ihren Player wandern.
Die Focal Diva Utopia erzielt in den qualitativen Kriterien Neutralität, Präzision und Luftigkeit extreme Werte von 105 bis 110 Punkten. Sie setzt Maßstäbe im Spannungsfeld von Größe, Klang und Preis.
Die Leichtigkeit, mit der die Diva in dieser Aufnahme den Raum nachzeichnet - der Begriff holografisch ist hier unangebracht, denn einer Holografie fehlt der Körper, das Authentische -, übertrifft selbst die der AUDIO-Referenz.
Die Diva verblüfft mit einer unnachahmlich einschmeichelnden Melange samtig weicher Farben und plastischer Strukturen, um im gleichen Atemzug die Jury mit knallhart angeschlagenen Klaviertasten in die Realität zurückzuschleudern.
Sie ist teuer, gewiss. Unter den Modellen mit 98 Klangpunkten stellt sie jedoch mit Abstand das günstigste Angebot dar.
Für mich der musikalischste Lautsprecher überhaupt!
Hier geht's zur Diva Utopia Be
Micro Utopia Stereo 12/2003
Micro Utopia Stereo 12/2003

Die mit 17,5 Kilo schwere Schönheit ist eine Augenweide in Metallic-Hochglanzlack und massivem Vogelaugenahorn.
„Be“? Was heißt das überhaupt? Beryllium! Das Wundermetall. . Dieser Beryllium-Hochtöner ist, und da wiederhole ich meine Aussage aus dem Test der großen „Utopia Be“ gerne, momentan der Gipfel des Machbaren.
Obenherum dermaßen exquisit bestückt, eröffnet die neue Micro einen kaum jemals dagewesenen Einblick in klangliche Mikrokosmen - und das bei völliger Stressfreiheit und Geschlossenheit.
Die Micro Utopia Be ist schlicht ein Traum.
Eine echte Königin - ohne jeden Zweifel, in optischer wie akustischer Hinsicht. Optimal ausbalanciert und mit dem wohl präzisesten und geschmeidigsten derzeitig käuflichen Hochtonbereich ausgestattet, erklimmt die Micro Utopia Be den Gipfel des Kompaktboxensegments mit Siebenmeilenstiefeln: Top-Referenz!
Hier geht's zur Micro Utopia Be
Micro Utopia Stereoplay 7/2004
Micro Utopia Stereoplay 7/2004

Dabei verfugen die „kleinen“ Modelle unverkennbar uber denselben traumhaften Verarbeitungstandard. Kraftig zupackende Terminals, perfekt verarbeitete Oberflachen und das eigenstandige Design vermitteln den Eindruck hoher Wertbestandigkeit, was in dieser Klasse nicht immer selbstverstandlich ist.
Es war Genuss pur, so anmutig und gleichzeitig druckvoll legte sich die smarte Micro Utopia schon ohne Wooferhilfe ins Zeug, so souveran und erwachsen wie kaum eine andere Kompaktbox in der langen Geschichte des stereoplay-Horraums.
Raumlich vollig losgelost und vor Spielfreude nur so spruhend, weckte die Kompaktbox den Appetit auf immer langere Horsessions.
Die Kleine ist auch ohne Woofer ein prachtvolles Spielzeug - und das kann weltweit nur eine Handvoll Kompaktboxen von sich behaupten.
Hier geht's zur Micro Utopia Be
Utopia Surround Video 4/2004
Utopia Surround Video 4/2004

Zu den wenigen weltweiten Top-Adressen gehört zweifellos auch der französische Anbieter Focal JMLab. Focal - für viele Lautsprecher-Freaks ist dieser Name seit fast 25 Jahren der Inbegriff für hoch entwickelte, extrem hochgezüchtete Chassis.
Ein echter Brummer ist der Utopia- Subwoofer - nicht nur wegen seines gewaltigen, ebenfalls mit der Focal-typischen Glasfaser-Sandwichmembran bestückten 40-Zentimeter-Basstreibers. Mächtig Eindruck macht auch der integrierte Leistungsverstärker, der bis zu 1000 Watt lockermacht.
Zunächst war Klassik angesagt - die fünfte Sinfonie von Gustav Mahler, dirigiert von Simon Rattle. Zum Auftakt der Trauermarsch - mit bedrohlich schmetternden Bläsern und donnernden Pauken schwerste Kost für die Lautsprecher. Nicht so für die Utopias, die dieses musikalische Gewitter gelassen hinnahmen. Das Faszinierende an ihnen war gar nicht mal das spektakuläre Dynamik-Inferno, das sie losbrachen. Ihre besondere Stärke war das sagenhafte Differenzierungsvermögen im Grund- und Mitteltonbereich.
Im Vergleich zum aktuellen video-Referenzlautsprecher- Set von B & W klangen die Utopias im Mitteltonbereich reifer, zeigten mehr Bewegung und Anteilnahme - sie banden die Zuhörer mehr ins akustische Geschehen ein als die B&W-Schallwandler, die distanzierter auftraten und räumlich etwas niedriger abbildeten.
Von da an war Hörspaß pur angesagt:
Der quirlige Simply-Red-Frontmann Mick Hucknall lief im 5.1-Konzertmitschnitt Live in Sicily” zur Höchstform auf, während es die Band grooven ließ, was dasZeug hielt.
So entspannt und atmosphärisch wie das Utopia-Ensemble hat noch kein Lautsprecher- Set im video-Hörraum aufgespielt - willkommen als neue Referenz.
Utopia Surround Stereoplay 3/2003
Utopia Surround Stereoplay 3/2003

Die Mittelhochton-Wiedergabe der neuen Utopia-Lautsprecherlinie von Focal gelingt unübertroffen fein. Eine 7-Kanal-Konfiguration wird damit zur Offenbarung.
Apropos Hochtöner: Die Inverskalotte aus hauchdünnem Beryllium ist das Kronjuwel der Serie. Focal hat eine lange Tradition in der Chassis-Fertigung und -Entwicklung.
Der Utopia-Hochtöner ist eintechnisches Meisterwerk.
Angeschlossen an die Referenzkette (AV-VorstufeMark Levinson No 40, Endstufe TAGMcLaren 100x7, Multiformat-Player LinnUnidisc 1.1) verblüffte das Set erst einmal mit einer seltenen Stabilität in der Wiedergabe.
45 000 Euro kostet das System. Das ist wahnsinnig viel Geld. Aber: So erlebnisreichund gleichermaßen so entspannt haben wir bislang noch keine DVD oder SACD genießen können. Die Tester jedenfalls wollenschon jetzt nicht mehr darauf verzichten...
Traumhaft verarbeitetes Surround-Set mit allerfeinster Mittelhochton-Wiedergabe und sehr hoher Systemharmonie. Der Bass der Nova-Frontboxen ist für viele Mitteleuropäer vielleicht etwas zu füllig. Dennoch: Ein berauschendes Fest für alle Sinne.
Sub Utopia Stereoplay 7/2004
Sub Utopia Stereoplay 7/2004

Den Part des Woofers spielt der Utopia Sub, ein prachtvolles 52-Kilo-Monster mit einem gewaltigen 16-Zoll-Treiber inklusive 18-teiligem Magnetsystem und ruckseitigem Bassreflexkanal - das Ganze befeuert von einem vollen Kilowatt Digitalendstufenpower.
Das Zusammenspiel mit dem unglaublich pegelfesten Woofer klappte tonal hervorragend.
Prachtvoller Luxuswoofer mit exquisiter Verarbeitung und zusätzlichen symmetrischen Eingängen. Extrem durchsetzungsfähig auch bei hohen Pegeln.
Hier geht's zur Sub Utopia Be
